Wirsing-Chips – knuspriglecker und so einfach!

Wirsing-Chips - knuspriglecker und so einfach!

Kurz vor Weihnachten hat mich die Glücksfee geküsst und ich habe bei Kiki via Instagram ein wunderbares Buch gewonnen.

Zur Auswahl standen drei Bücher und man musste nur verraten, welches Buch man gerne gewinnen würde und weshalb. Ein Buch, das zur Debatte stand, war „Blaue Stunde“ von Stevan Paul, das Rezepte, die den Abend feiern, offeriert. Nicht nur optisch ein Knaller, sondern ein Füllhorn an feinen Snackideen und Leckerchen rund um den Globus. Ihr merkt schon, dass das auch das Büchlein war, für das ich mich im Gewinnfalle entscheiden würde.

Die Erklärung ist aber auch einfach (Nein, es liegt nicht nur dran, dass ich im Buchladen schon drumherum geschlichen bin, aber meinem Mann unmöglich schon wieder ein neues Kochbuch im überquellenden Bücherregal unterjubeln konnte…): Stevan Paul ist nicht nur ein guter Koch, der sich gelingsichere Rezepte einfallen lässt, sondern auch ein netter Mensch, wie ich persönlich erfahren durfte.

Tja, und wie ihr ja oben schon gelesen habt, war mir das Glück hold und ich hielt das Buch schon alsbald in Händen. Danke, Kiki :-)!

Die erste Idee aus diesem Buch, die ich geklaut habe, findet ihr nun also hier. Okay, ausuferndes Rezept würde ich es jetzt nicht nennen, aber EXTREM lecker. Diese „Chips“ sind bei Hipstern vor ca. 10 Jahren mal in gewesen. Kale-Chips nannte sich der hot shit. Geht ganz offensichtlich hervorragend auch mit Pfälzer Wirsing.

Wirsing-Chips

Und auch wenns schon lang nimmer „IN“ ist und ich Landpomeranze da jetzt erst drauf komme: Die Dinger sind knusprig und süchtigmachend. Verdammt lecker! Deshalb muss das Rezept hierher. Wer das schon längst weiß und diese Erkenntnis nicht bahnbrechend neu ist, kann ja weiterklicken. Zum Beispiel hierher.

Wirsing-Chips 3

Wirsing-Chips

Zutaten:
300 g frische Wirsing-Blätter
3 EL Olivenöl
Meersalz

Zubereitung:
Den Wirsing vom Strunk befreien und bei den einzelnen Blättern die dicke, mittige Blattrippe herausschneiden. Sämtliche Blätter gründlich waschen und anschließend abtropfen lassen. Die Wirsingblätter sorgfältig mit einem Küchenhandtuch trocken tupfen, sodass möglichst keine Wassertropfen mehr in den Blättern hängen.

Den Ofen auf 100 Grad Umluft vorheizen. Die Blätter in einer Schüssel mit dem Olivenöl beträufeln und so vermengen, dass das Öl möglichst an alle Blätter gelangt. Die marinierten Wirsingblätter nun auf zwei mit Backpapier belegten Blechen ausbreiten und in den Ofen schieben.

Die Blätter für insgesamt 40 Minuten backen. Jeweils immer nach 10 Minuten kurz die Ofentür öffnen und die Feuchtigkeit entweichen lassen, sodass die Chips knusprig werden. Nach der Hälfte der Zeit die Blätter wenden.

Nach dem Backen sofort mit Salz bestreuen und am besten gleich servieren.

Anmerkung: Die Chips sind genial knusprig und das auch noch nach 2-3 Stunden. Jedoch sollten sie nicht zu lange liegen, da sie sonst wieder weich werden.

Wirsing-Chips 3

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