Evchen bei „Die Küchenschlacht“ – Das FINALE! (Teil 3)

Evchen bei Die Küchenschlacht

FINALE!

Ich kanns immer noch nicht fassen. Ich habe es nicht nur ins Finale geschafft, sondern auch noch die ganze Sendung gewonnen! Diese Küchenschlacht war eine ganz besondere Woche. Da alle Kandidaten schon einmal dabei waren, war es ein Ehemaligen-Spezial und die Siegprämie für den Gewinner durfte gespendet werden. Schon zuvor habe ich angegeben, dass mein Gewinn (wenn ich es denn schaffen würde) an die tolle Organisation Mama/Papa hat Krebs e.V. in Kaiserslautern geht.

Es war obermegaspannend und Elisabeth, meine Mitstreiterin, und ich, haben 35 Minuten gekocht, dass die Töpfe nur so glühten.

Hier könnt ihr übrigens die Zusammenfassungen und Rezepte zum 1. Tag (Weihnachtliches Leibgericht) und zum 2. Tag (weihnachtliches Wichtelgericht) nachlesen.

Hier mein Gericht am ersten Tag:

Evchen bei Die Küchenschlacht

Gebratene Wachtelbrust mit gedämpften Briocheknödeln, Pflaumen-Vanillesauce und lauwarmem Rotkohlsalat

Und hier am zweiten Tag:

Evchen bei Die Küchenschlacht

Rehrücken mit Brombeer-Jus, Brezenknödeln und Pfannen-Spitzkohl mit Speck

Nur noch wir zwei waren übrig und wir durften ein Rezept nach Nelson Müller in besagter Zeit zubereiten: Rehrücken mit Lebkuchen-Hagebutten-Sauce, Serviettenknödel und Rosenkohl. Das spannende am Finaltag: Wir mussten beide zeitgleich dasselbe Gericht zubereiten. Es war erlaubt ein klein wenig abzuweichen und das Essen zu individualisieren, aber natürlich sollte das auf den Teller, was auch angekündigt war.

Evchen bei Die Küchenschlacht

Ich war einfach riesig froh, dass ich es ins Finale geschafft habe und tatsächlich hat sich meine Aufregung in dieser letzten Sendung ein wenig gelegt. Meine Mitkandidaten waren total lieb und wir hatten gemeinsam mit dem Fernseh-Team, Nelson Müller und unseren Begleitungen richtig viel Spaß gehabt, sodass man sich fast schon ein bisschen eingelebt hat. Wir zwei Finalistinnen haben daher schon vor der Sendung ausgeheckt, dass jede von uns, egal wer das Ding gewinnen sollte, die Siegprämie teilt, sodass beide Finalistinnen für ihren guten Zweck spenden können.

Unterstützt wurden wir freundlicherweise im Publikum auch von den ausgeschiedenen Kandidaten, was mich sehr gefreut hat.

Vor der Sendung hat Nelson sich die Zeit genommen und ist mit uns beiden sein Rezept noch einmal von vorne bis hinten durchgegangen und hatte auch noch viele Tipps parat, sodass uns das Kochen in dieser kurzen Zeit leichter fällt.

Jeder Kandidat durfte sich noch drei zusätzliche Wunschzutaten zu den eigentlichen, die im Rezept standen, bestellen. Ich habe mir Pankomehl, eine unbehandelte Zitrone und Haselnusskerne ausgesucht. Meine Idee war, dass ich kurz gebeizten, ausgelösten Rehrücken im Ganzen gare (statt in Medaillons), die gegarten Serviettenknödel nochmal ordentlich in Butter anzubraten und die blanchierten Rosenkohlblättchen kurz in einer Pfanne schwenke und verfeinere mit Zitronenabrieb, gehackten Haselnüssen und knusprigen Pankobröseln, sodass auch beim Gemüse noch ein bisschen Knack dabei ist.

Evchen bei Die Küchenschlacht

Wie ihr ja bestimmt alle wisst, ist „Die Küchenschlacht“ keine Livesendung, sondern sie wird aufgezeichnet. Das Rezept für Nelsons Finalgericht erhielten wir erst kurze Zeit vor der Aufzeichnung. Ohne zu wissen, ob ich es überhaupt ins Finale schaffe, wollte ich aber im glücklichen Fall der Fälle nicht ganz unvorbereitet sein und wollte es wenigstens einmal kochen.

Tja, wer jetzt vorhin gelesen hat, was es gab, wird schon gleich mein „Hindernis“ verstehen. Aber um die feine Hagebutten-Lebkuchensauce herzustellen, ist es enorm praktisch, wenn man tatsächlich (im Oktober) auch Lebkuchen ohne Schokoladen- oder Zuckerguss bekommt. Auch wenn ich ja häufig schimpfe, dass es schon ab August Schokoladennikoläuse und Co. zu kaufen gibt: Die klassischen Lebkuchen habe ich zum Rezeptüben vergeblich gesucht. Ein Glück hatte ich noch ein vergessenes Päckchen Printen im Vorratsschrank, das gerade noch rechtzeitig auftauchte, sodass ich doch noch üben konnte!

Die letzte Challenge und auch Entscheidung, die übrigens Ralf Zacherl treffen durfte, war sooo spannend! Ich glaube aber, dass das Zünglein an der Waage meine Geheimwaffe war: Nussbutter!

Wenn man darin Servietten-Knödel anbrät, kann auch ein Herr Zacherl nicht widerstehen! Nein, war nur Spaß. Elisabeth und ich haben beide gut abgeliefert und es waren nur Nuancen, die letztendlich zu diesem Ergebnis geführt haben.

Ich bin immer noch superhappy, dass ich gewinnen durfte und auch dafür sorgen konnte, dass an den tollen Verein Mama/Papa hat Krebs e.V. eine Spende erfolgen konnte und auch, dass vielleicht der Eine oder Andere darauf aufmerksam wurde und sie noch ein bisschen mehr Unterstützung bekommen.

Der Verein hilft Kindern, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. Eine schlimme Situation in der gerade die Kleinen jede Hilfe gebrauchen können. Deshalb war mir von Anfang an klar, dass meine Siegprämie dorthin geht.

Dankeschön an dieser Stelle an meine lieben Mitköche und an meine liebe Mitköchin. Die Woche mit euch war super und ich bin sehr froh, dass ich euch kennengelernt habe! Danke an Nelson Müller, der unsere Woche souverän und charmant betreut hat und uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.
Evchen bei Die Küchenschlacht

Merci an die vielen Menschen, die hinter der Kamera dafür gesorgt haben, dass wir alle uns wohl fühlen und  eine schöne Drehzeit hatten. Und last but not least: Dankeschön, mein lieber Mann – ohne dich hätte ich mich niemals getraut so mutig im Fernsehen zu kochen! Geschweige denn, dass es geschmeckt hätte! Du bist der allerbeste Manager!

4 Kommentare

  1. Herzliche Glückwünsche, liebe Eva! Ich freue mich so für dich! Und was die Lebkuchen betrifft, nächstes Mal selber backen! 😉

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