Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich – Oktoberfest-Overkill und das beste Katerfrühstück für den Morgen danach

Brezen-Salat

Eigentlich hatte ich zum Thema Oktoberfest so viele Ideen, die ich mir hätte vorstellen können. Ein schönes Brezelrezept, was Feines mit Weißwurst oder Rettich. Etwas Süßes wie man es auf dem Oktoberfest auch kaufen kann.

Und dann habe ich aber gedacht, was ich zu Hause am liebsten servieren würde, wenn liebe Freunde einen Tag NACH dem Oktoberfest zu Besuch kämen. Eher so als Resteverwertung oder Katerfrühstück.

Brezen-Salat

Unsere Blogger-Runde von „Wir retten, was zu retten ist“ unter der Leitung der lieben Ingrid von auchwas, die euch heute die allerbesten Rezepte zum Thema „Oktoberfest“ frei Haus liefern, gibt es heute auch wunderbare Klassiker, da darf es bei mir (so weit weg vom schönen München) mal ein etwas ungewöhnlicher Salat mit Oktoberfest-Backround sein. Die Links zu den tollen Rezepten findet ihr ganz unten im Beitrag.

 

 

 

 

Hattet ihr selber ein kleines Oktoberfest bei euch zu Hause? Dann gibts vielleicht noch die eine oder andere Brezel und ein paar schöne Weißwürste sind auch noch über – dann macht unbedingt diesen leckeren Salat!

Brezen-Salat

Mein Mann war (mehr als…) skeptisch, als ich ihm sagte, was es denn zu essen gäbe. Er hatte sich wohl die Weißwürste zum Frühstück ausgerechnet… Das untenstehende Rezept für den Brezen-Salat ist eigentlich ausreichend für vier Personen. Das stimmt natürlich nur, wenn der Ehemann nicht auf einmal einen Bärenhunger entwickelt und feststellt, dass diese „komische Salatidee“ doch ziemlich lecker ist. So gehts ;-).

Brezen-Salat

Aber jetzt mal egal, ob ihr ein Katerfrühstück nötig habt oder nicht: Macht diesen Salat. Einfach lecker.

Brezen-Salat mit Weißwurst und Rettich

Zutaten für vier Personen:
3 Brezeln vom Vortag
5 EL Butterschmalz zum Anbraten
3 kleine, rote Rettiche (insgesamt ca. 200g)
5 Weißwürste (vorgebrüht)
1 großes Bund Schnittlauch
6 EL Rapsöl
4 EL Apfelessig
2 EL süßer Senf
2 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Zunächst die Brezel vom Salz befreien und in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. Ein bis zwei Pfannen mit dem Butterschmalz erhitzen und die Brezelstücke unter Rühren von allen Seiten leicht goldbraun anbraten.

Hier am besten in Etappen arbeiten – so geht es schneller. Die fertigen gebräunten Brezelstücke dürfen in eine mit Küchenkrepppapier ausgelegte Schüssel zum Entfetten.

Den Rettich waschen und den Grünansatz wegschneiden. Die kleinen Rettiche mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln. Alternativ in möglichst dünne Scheiben schneiden.

Die Weißwürste pellen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. In der leeren „Brezelpfanne“ die Scheiben von beiden Seiten anbraten bis sie leicht gebräunt sind.

Den Schnittlauch waschen, abtropfen lassen und in feine Röllchen schneiden. Rapsöl, Essig, Senf und Salz in einem Schüsselchen zu einem Dressing verrühren.

Nun die gebratenen Brezelstücke, die gebratenen Weißwurstscheibchen, den gehobelten Rettich und den Schnittlauch in eine ausreichend große Schüssel geben und mit dem Dressing übergießen. Mit Pfeffer abschmecken und dann genießen.

Anmerkung: Der Salat schmeckt am besten am selben Tag – bei längerer Ziehzeit werden die zum Teil auch knusprigen Bestandteile für meinen Geschmack zu weich.

Brezen-Salat

Und hier eine richtig leckere, kulinarische Oktoberfest-Parade:

auchwas – Haxen mit Kraut
Brigittas Kulinarium – Rettungsaktion -Weisswurst in der Breznpanier mit Bayerischen Erdäpflsalat
Brittas Kochbuch – Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen
Brotwein – Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest
CorumBlog 2.0 – Schnitzel mit Kartoffelsalat
Das Mädel vom Land – Vegetarische Wies’n-Jause
genial-lecker – Backhendl nach Schuhbeck
Katha kocht! – Obazda “Light”
lieberlecker – Weisswurst Salat
Madam Rote Rübe – Handgeschabte Käse-Dinkelvollkorn-Spätzle mit Pfifferlinge
magentratzerl – Wurstsalat von Regensburgern
our food creations – Wiesn-Tapas
Pane-Bistecca – Selbstgemachte Schweinsbratwurst
Turbohausfrau – Obazda
Cakes, cookies and more – Semmelknödel mit Pilzrahmsauce

25 Kommentare

  1. Pingback: Oktoberfestschmankerl: Wurstsalat von Regensburgern – magentratzerl.de

  2. Ohhh, diese knusprig gebratenen Brezenscheiben lachen mich sehr an! Aber eh der ganze Salat auch.

    Das Foto von dir passt gut zur Jahreszeit. Sehr fesch!

    • Hallo lieber Andy,
      ach, wir müssen ja keinen Ausreden-Kater für was Feines zum Essen finden ;-).
      Danke dir aus der Pfalz,
      Eva

  3. Eine schöne und kreative Verwertung von Brezeln – und bestimmt sehr lecker. Kein Wunder, dass es Deinem Mann geschmeckt hat.

    LG Andrea

    • Danke, liebe Andrea! Wobei das am Anfang gar nicht gut ausgesehen hat und mein Mann bei der Zubereitung schon die Nummer des Pizzaboten rausgekramt hat :-).
      Liebe Grüße,
      Eva

  4. Brezensalat.. oh welch gute Idee. Ich sehe, ich hab vom Oktoberfest keine Ahnung, denn ich habe nun bereits sehr viele Gerichte gesehen, die ich gar nicht kannte.

    Das werde ich aber bestimmt einmal auftischen!

    LG Wilma

    • Hallo liebe Wilma,
      mein Essen ist sicher kein Gericht, das man auf dem Oktoberfest bekommt, aber die einzelnen Bestandteile sehr wohl.
      Würd mich freuen, wenn du mir berichtest!
      Liebe Grüße,
      Eva

  5. Ich meide zwar das Oktoberfest großräumig und kann daher nicht mit einem Kater dienen, aber davon hätte ich bitte gern eine große Portion.

    • Hihi, das hab ich gelesen, dass du ne Oktoberfest-Allergie hast ;-). Aber wir haben ja schon festgestellt, dass wir zwei keine Maßtrinker sind. Da essen wir lieber diesen Salat zusammen ;-).

  6. Liebe Eva,
    wie schön, dass du an den Tag danach gedacht hast. Ich mag so gerne rote Rettiche und stelle sie mir in deiner Salatvariation herrlich vor.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • Liebe Sigrid,
      für viele ist der Tag danach fast noch denkwürdiger als der Feiertag auf der Wiesn… Freut mich sehr, wenn dir meine Idee gefällt. Du kriegst ne Extraportion. Liebe Grüße,
      Eva

  7. Hallo liebe Eva, Deine wunderbarer Salat muss nicht nur nach dem Kater genossen werden, nee, den kann man eigens für das Oktoberfest machen. Danke, dass Du bei meiner Einladung mit #wirrettenwaszuretten ist mitgemacht hast.
    Herzliche Grüße
    Ingrid

  8. Bayrische Panzanella also! 😉
    Ich muss ja zugeben, dass das bei Dir sehr gut aussieht und wenn ich irgendwo, irgendwann mal die Gelegenheit hätte zu probieren, liebend gerne.

    Aber irgendwie… ich glaube, ich muss mal über meinen Schatten springen und eine Weißwurst probieren, wenn sie mir mal über den Weg läuft. Brezel und Radieschen (keinen Rettich!) mag ich zumindest.

    Bei der bayrischen Küche bin ich – wie ich zu meiner Schande feststellen muss – der sprichwörtliche Bauer, der nicht frisst, was er nicht kennt. Ohooh!

    Liebe Grüße
    Britta

    • Hallo liebe Britta,
      das ist ne gute Bezeichnung: Bayrischer Panzanella! Ich würd dir ja ne Portion rüberschicken ;-)!
      Liebe Grüße,
      Eva

  9. Ich muss ja lachen, dein Brezen-Salat klingt wirklich perfekt als Katerfrühstück – ob nun mit Oktoberfest oder ohne. Ein schöne Idee für die Resteverwertung!

    Liebe Grüße,
    Katha

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.