Blütenwiesen-Cupcakes – Vanille-Pistazien-Cupcakes mit Rhabarber-Himbeerfüllung und weißem Schokofrosting

Heute kommt ein, nun sagen wir, sehr verspielter Blog-Beitrag von mir… Nicht so, dass ich keine kindische Ader hätte! Und ob! Aber an verkünstelten Cupcakes gewurstelt habe ich zumindest hier selten… bis jetzt!

Aber was soll ich sagen, ich wollte unbedingt herausfinden, was mir zum Thema Cupcake so einfällt und ich hatte so eine Vision von putzigen Blütenwiesen-Cupcakes! Jaja, ich weiß, ich meinem Hirn gehen gar lustige Dinge vor! Nichtsdestotrotz wollte ich einen Cupcake „bauen“, der 1. nicht zu süß ist (Fondant schmeckt nicht und Zuckerguss auch nicht…), 2. ansprechend aussieht, aber NICHT rosa ist und 3. geschmacklich voll überzeugt!

Tja, nach ein wenig Bastelei und Ausprobiererei bin ich zu einem äußerst feinen Ergebnis gekommen! Fluffigste Vanilleküchlein mit gemahlenen Pistazien werden gefüllt mit ritzeroter süß-saurer Rhabarber-Himbeermarmelade und getoppt mit einem (grünlich eingefärbten) weißen Schokoladenfrosting!

Ein bisschen Fingerspitzengefühl ist für diese kleinen Kunstwerke schon notwendig, aber es lohnt sich! Sie waren nicht nur herzallerliebst anzusehen, sondern auch richtig lecker auf unserer Kaffeetafel! Die kleinen Cupcakes sind auch genauso groß, dass man locker noch zwei, drei weitere vernaschen kann 🙂 Perfekt auch für einen schönen Nachmittag fürs Picknick oder mit euren Freundinnen beim Cappuccinoschlürfen!

Wie gefallen sie euch?

Dieses frühlingsbunte Rezept schicke ich zu Franzi, die auf ihrem Blog Dynamite Cakes nach kunterbunten Frühlingsgenüssen sucht!

Viel Spaß beim Nachbacken!

Blütenwiesen--Cupcakes

Hier mein Rezept für euch:

Blütenwiesen-Cupcakes

Vanille-Pistazien-Cupcakes mit Rhabarber-Himbeerfüllung und weißem Schokoladenfrosting

Für ca. 24 Stück:

Für den Teig:
150 g brauner Zucker
1 Vanilleschote (ausgekratztes Mark)
150 g weiche Butter
6 Eier (Größe M)
150 ml Vollmilch
240 g Weizenmehl
60 g gemahlene Pistazienkerne
10 g Backpulver

zusätzlich:
einige Esslöffel selbstgemachte Rhabarber-Himbeer-Marmelade (nach meinem Rezept, siehe hier *klick*)
24 kleine Papier-Cupcakeformen (etwas stabilere Papp-Förmchen sind sehr geeignet)

Für das Topping (Frosting-Rezept nach Christina’s Catchy Cakes):
200 g weiße Schokolade
120 g weiche Butter (zimmerwarm)
180 g gesiebter Puderzucker
200 g Doppelrahmfrischkäse (zimmerwarm)
1/2 EL grüne Farbpaste (bei mir: Tannengrün)

Für die Dekoration:
Blüten aus angewirktem Marzipan gefärbt mit violetter Farbpaste

Blütenwiesen-Cupcakes

Zubereitung:

Den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Den Zucker mit dem Mark der Vanilleschote und der weichen Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Das Mehl mit den Pistazien sowie dem Backpulver vermengen.

Die Eier unter Rühren zur Zucker-Buttermischung zugeben. Sobald diese vermengt sind nach und nach die Milch zugießen. Anschließend die Mehlmischung zugeben und alles gründlich verrühren.

Den fertigen Teig nun auf die Förmchen verteilen und zu zwei Dritteln jeweils füllen, sodass diese beim Backen nicht überlaufen.

Die Cupcakes für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene backen. Vorm Herausnehmen die Stäbchenprobe (=> Schaschlikholzspieß in die Cupcakemitte piksen – klebt beim Herausziehen noch Teig daran, sind sie noch nicht fertig gebacken) machen und die Backzeit gegebenenfalls verlängern.

Die Cupcakes herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting die Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Butter mit dem Zucker zu einer glatten Masse verrühren, sodass sämtliche Klümpchen verschwunden sind. Je gründlicher und feiner gesiebt, desto besser. Anschließend die geschmolzene Schokolade unterrühren und eine homogene Masse rühren. Nun den Frischkäse und die Farbpaste zugeben und nur so lange rühren, bis sich alles vermengt hat und ein zartgrünes Frosting
entstanden ist. Die Masse direkt in einen Spritzbeutel füllen und für ca. 1/2 h im Kühlschrank kühlen. So zieht die weiße Schokolade wieder an und das Frosting lässt sich viel besser auftragen.

Aus den ausgekühlten Cupcakes nun oben ein kleines Deckelchen mit einem scharfen Messer herausschneiden oder mit einem Kugelausstecher ausstechen (ca. 1,5 cm tief). In die entstandene Vertiefung pro Cupcake etwa 1 TL Marmelade füllen. Die Unterseite des Deckels etwas abschneiden, sodass genug Aussparung für die eingefüllte Marmelade ist und den Deckel als Abschluss wieder daraufsetzen.

Nun mit dem Spritzbeutel gleichmäßig das Frosting auf die Cupcakes aufbringen. Für meine Wiese habe ich erst ein wenig Frosting möglichst glatt verteilt (3-4 mm hoch ca.) und dann im Anschluss mit einer extrem dünnen Öffnung aus einem Gefrierbeutel die Grashalme gesetzt. Wer besser ausgestattet ist, kann dafür natürlich auch eine sogenannte Gras-Tülle verwenden.

Die Blüten habe ich mit sogenannten Blütenausstechförmchen ausgestochen und noch etwas nachmodelliert.

Nun die Blüten auf den kleinen „Wiesen“ verteilen und die kleinen Cupcakes servieren!

Tipp: Das Frosting mag es nicht allzu warm, jedoch halten die fertigen Cupcakes schon ein paar Stündchen auch ungekühlt auf dem Kuchenbuffet aus (vorausgesetzt ihr feiert nicht bei 35 Grad 6 h lang Kaffeeklatsch) – in diesem Fall wäre ein kurzer Stopp in der Kühlung sinnvoll!Die Cupcakes können super schon am Vortag gebacken werden und sind (wenn sie in einem geschlossenen Behältnis aufbewahrt werden) auch noch nach 24 h superfluffig! Auch das Frosting kann prima im Kühlschrank übernachten, sodass die Cupcakes am Verzehrtag eigentlich nur gefüllt und „getoppt“ werden müssen.

Blütenwiesen-Cupcakes

 

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2 Kommentare

  1. Liebe Eva,
    ich dachte, ich hätte hier schon längst kommentiert, aber dann war das wohl in den SocialMediaKanälen….sorry.
    Vielen lieben Dank, dass du meinen Bloggeburtstag mit deiner Blumenwiese bereicherst. Das sieht sehr, sehr schön aus….. und waren bestimmt auch sehr lecker 🙂

    Viele Grüße, Franzi

  2. Pingback: Mozart-Cupcakes - 1. Platz beim Cupcake-Wettbewerb

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