Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf – und warum ich auf Emaille steh…

Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf

Es gibt was zu feiern! Nämlich Zorras Bloggeburtstag! Sie ist sozusagen ein kleiner Dinosaurier unter den Foodblogs und ich bin schon lange (wer hätte es gedacht… wer hier regelmäßig liest, wird den Namen schon öfter entdeckt haben) ein Fan vom Kochtopf!

Zum 13. (!!!) Geburtstag hat sie sich gaaanz viele Geburtstags-Gugelhupfe gewünscht. Und da mein Händler auf dem Wochenmarkt ein ganzes Körbchen voller Waldheidelbeeren hatte, war gleich klar, dass die mit müssen und was ganz besonderes aus ihnen wird.

Okay, als ich sie kaufte, hatte ich eigentlich weder Zeit zum Backen noch einen echten Plan, geschweige denn ein Rezept für sie an der Hand.

Aber ich stellte mir auf dem Nachhauseweg einen supersaftigen Hupf vor, in dem die aromatischen Beerchen sicher glänzen würden. Wer es nicht weiß: Waldheidelbeeren sind sooo aromatisch… Das ist echtes Aroma! Intensiv dunkelblau-glänzend. Ich war direkt verliebt. Gut, Herr W. wundert sich ja bei mir über überhaupt nichts mehr. Auch wenn das Einkaufskörbchen verdächtig voll nach Hause kommt und ich Dinge zutage fördere, die ganz und gar nicht auf der Einkaufsliste standen ;-).

Aber als ich ihm meinen Hupf-Plan dann für Zorra präsentierte, ließ er doch Milde walten ;-).

Wäre auch megaschade gewesen. Der Hupf ist nämlich der Kracher.
Saftiger Teig, die Amarettini geben einen gewissen Kick und natürlich die feine, fruchtige Süße der Beeren. Ein Kuchen zum Verlieben.

Und dann gabs da noch eine kleine Premiere. Nämlich die uralte Emaille-Backform meiner Oma, die sie mir geschenkt hat und die ich erstmals für diesen Hupf getestet habe. Hat prima geklappt und ich finde sie sooo schön.

Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf

Aber nun genug erzählt: Happy Blog-Birthday, liebe Zorra! Ohne Chichi und Kerzchen, aber mit Liebe. Mach weiter so 🙂

Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf

Und jetzt für alle mein Rezept:

Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf

Zutaten für eine klassiche Hupfform:
150 g Zucker
1 Vanilleschote
1 unbehandelte Zitrone
4 Eier (Größe M)
160 g Magerquark
150 g Butter (zimmerwarm/weich)
325 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
90 g Amarettini
200 g frische Waldheidelbeeren (alternativ: TK-Heidelbeeren, gefroren!)
2 EL Butter zum Fetten der Form
2 EL Mehl für die Form

Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf

Zubereitung:

Zunächst die Vanilleschote mit einem scharfen Messer halbieren und dann mit dem Messerrücken das Mark herausschaben. Das Vanillemark und den Zucker in eine Schüssel geben. Die Schale einer unbehandelten Zitrone mit einer Zitrusreibe dünn abreiben und dazugeben. Vier Eier aufschlagen und mit dem Handrührgerät mit dem Zucker schaumig verquirlen.

Magerquark und Butter zügig ebenfalls einarbeiten. Mehl und Backpulver durch ein Sieb in die Schüssel geben und alles gründlich vermengen.

Die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz (oder einer Weinflasche, was eben gerade greifbar ist ;-)) zu groben Bröseln zermahlen. Die Amarettini nun vorsichtig unter den Teig heben.

Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Die Heidelbeeren waschen, gründlich abtropfen lassen und verlesen. Wer keine frischen Beeren bekommt, kann auch prima auf TK-Ware zurückgreifen und diese aber gefroren unterheben.

Nun eine Gugelhupfform gründlich fetten und mit Mehl ausstreuen. Überschüssiges Mehl ausklopfen und den Teig in die Form geben.

Den Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf nun für ca. 45-55 Minuten (je nach Backofen) auf mittlerer Schiene backen. Sofern euer Ofen viel Power hat, gegebenenfalls den Hupf oben mit Alufolie abdecken, falls er zu braun geraten sollte. Mittels Stäbchenprobe checken, ob der Hupf auch innen schon gebacken ist, dann herausnehmen und kurz etwas abkühlen lassen.

Sobald er lauwarm ist, kann er gestürzt werden. Mit dem Anschneiden jedoch warten, bis der Hupf vollständig ausgekühlt ist!

Viel Spaß beim Nachbacken!
Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

Amarettini-Waldheidelbeer-Gugelhupf

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4 Kommentare

  1. Die Form ist wirklich wunderschön, so wie der Gugelhupf. Vielen lieben Dank auch für die lieben Wort. Ich bin beim Lesen ein bisschen errötet. 😉

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