Geräucherte Spareribs mit Omas Quittengelée

Geräucherte Spareribs mit Omas Quittengelee

Heute gibts ein Rezept, das viel zu lange in der Schublade geschlummert hat. Dieses Jahr war es sogar mein Geburtstagsessen! Endlich komme ich dazu dieses Schätzchen hier zu teilen. Mit den schnell gemachten Fotos bin ich zwar immer noch nicht zufrieden, aber für den Moment muss ich damit leben :-).

Früher waren Spareribs eher unter Rippchen bei mir im Hirn gespeichert. Synonym für langweilig.

Dabei können Schweinerippchen, wenn man sie fein mariniert und ausreichend und richtig gart, butterzart und toll würzig sein! Wenn ihr das schnuppern könntet… Aber auch einfach die Tatsache, dass sich die Knochen einfach mit den Fingern herausziehen lassen, zeigt schon wie weich und zart das Fleisch wird, das wiiirklich lange im Ofen vor sich hin schmort. Für den letzten Schliff gibts noch ein paar Raucharomen vom Grill und dann brauche zumindest ich nicht mal Besteck… Fingerlickin’ good…

Geräucherte Spareribs mit Omas Quittengelee

Der Clou bei meinen geräucherten Spareribs ist übrigens Omas Quittengelee, das reichlich zum Einsatz kommt und dem Ganzen nicht nur Glanz und Würze, sondern auch eine feine Süße verleiht. Irre gut zusammen mit Teriyakisauce und Cayennepfeffer in der Marinade.

Man kann die geräucherten Spareribs übrigens super vorgaren, dann gekühlt lagern und zum finalen Fertigstellen dann erst auf den Grill werfen (okay, Raumtemperatur sollten sie vorm Grillieren schon wieder haben dürfen). Also falls du (wie ich) für eine ganze Meute Rippchen mit Omas Quittengelee machen willst.

Dazu passen natürlich die Klassiker wie beim Grillen sonst auch. Gerne deftigen Kartoffelsalat, aber auch ein grüner Salat und eben etwas Brot und schon sind alle happy!

Isst du gerne Spareribs?

Geräucherte Spareribs mit Omas Quittengelee

Geräucherte Spareribs mit Omas Quittengelée

Zutaten für “zwei Stränge”:
2 bereits geputzte Stränge Schweinerippchen, ca. 1 kg insgesamt (unbedingt die Silberhaut abziehen oder abziehen lassen vom Metzger!)
2 EL Tomatenmark
5 EL Quittengelée
4 EL Teriyakisauce
2 TL mittelscharfer Senf
2 EL edelsüßes Paprikapulver (ich benutze gerne edelsüßes, geräuchertes Paprikapulver sofern vorhanden)
1 TL gemahlener Cayennepfeffer (wer es schärfer mag, gerne mehr!)
1,5 EL getrocknete und gerebelte Oreganoblättchen
2 TL Salz

Zubereitung:

Zunächst für die Marinade sätmliche Zutaten verrühren.

Die Rippchen unbedingt nochmal sichten und falls noch nicht geschehen die “Silberhaut” abziehen. Die sorgt nämlich dafür, dass man auf manchen Rippchen unangenehm kauen muss. Hierzu einfach mit der Teelöffelrückseite unter dieses dünne Häutchen fahren, dass sich gefühlt über die gesamten Rippchen legt und alles abziehen. Man muss eigentlich nur eine kleine Ecke finden, um einen Anfang machen zu können.

Die Schweinerippchen gründlich rundherum mit der Marinade einreiben, abdecken und im Kühlschrank mindestens sechs Stunden besser sogar über Nacht marinieren.

Die marinierten Rippchen rechtzeitig (mindestens eine Stunde vor gewünschtem Garbeginn) aus dem Kühlschrank nehmen. Den Ofen auf 160 Grad Ober-Unterhitze vorheizen und die Rippchen in eine tiefe Auflaufform oder einen Bräter oder eine Fettpfanne oder ähnliches legen. Mit Alufolie abdecken und diese an den Seiten festdrücken, sodass die Rippchen nicht austrocknen und/oder verbrennen können.

Die Rippchen nun mindestens zwei Stunden im vorgeheizten Backofen so fest abgedeckt garen. Nach dieser Zeit den ersten Check machen, ob sich die Knochen leicht (!) aus dem Fleisch lösen lassen. Falls nicht mindestens noch 30-60 Minuten garen lassen bis dies der Fall ist. Da der Garpunkt von einigen Faktoren abhängt (Ausganstemperatur Fleisch, Fleischcharge, Dicke der Rippchen etc.) kann das wirklich unterschiedlich sein. Da machen teilweise eine halbe Stunde Welten aus.

Anschließend den Grill anfeuern (welche Grillart auch immer du bevorzugst) und zusammen mit ein paar Räucherchips den Spareribs den letzten Schliff geben. Alternativ im Ofen eben die Grillfunktion nutzen. Die Röstaromen sind das Tüpfelchen auf dem i.

Guten Appetit!

Geräucherte Spareribs mit Omas Quittengelee

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