Bananenmuffins mit Apfel und Joghurt – das Rezept, wenn die Banane schon die Farbe gewechselt hat

Bananenmuffins

Kürzlich war ich als Gast eingeladen zum allmonatlichen „Wastecooking“ in meiner Stadt. Ein Thema, das mir wirklich am Herzen liegt.

So freue ich mich auch sehr, dass das aktuelle Blogevent-Thema von Jette (LanisLeckerEcke) bei der lieben Zorra (Kochtopf) „Zu gut für die Tonne“ lautet. Genau mein Ding.

Und dass wir in unserem Wohlstand leider viel zu häufig Lebensmittel entsorgen, die eigentlich noch genießbar sind, wird mir leider oft genug bewusst. Wir versuchen in unserem Haushalt so gut es geht zu planen und so vorausschauend einzukaufen, dass wir möglichst wenige Lebensmittel verschwenden. Immer wieder kommt es ja aber im Leben doch mal anders und das eigentliche Abendessen entfällt oder fällt anders aus als vorgesehen. Schnell wird dann das eine oder andere Nahrungsmittel doch nicht so verwendet und wird zusehends schrumpeliger.

Das passiert mir zwar immer seltener, aber gerade mit Bananen erlebe ich es leider doch immer noch allzu oft, dass ich großzügig den Obstkorb befüllt habe und die Dinger schneller braun werden, als sie gegessen werden. Geht euch das auch so?

Tja, das macht aber nix und dieser Zustand ist absolut kein Grund zur Entsorgung. Ganz im Gegenteil. Diese Situation sorgt erst dafür, dass diese feinen Muffins erst gebacken werden können. Denn mit unreifen Bananen würde das Rezept nicht funktionieren. Die überreifen Früchte bringen die nötige Süße und das Aroma mit. Auch wenn man sonst vielleicht nicht so ein Fan matschiger Bananen im puren Verzehr wäre.

Bananenmuffins

Angeregt dazu hat mich übrigens Cynthia Barcomis neuestes Backbuch (auf das mich die liebe Susanne mal wieder aufmerksam gemacht hat, danke, du Liebe) in dem sie einen coolen Kuchen mit reifen Bananen und Vollkornmehl gezeigt hat.

Hier also meine Bananenmuffins, in die ich übrigens auch noch einen schrumpeligen Apfel geschummelt habe. Okay, der Joghurt war echt gerade sogar noch innerhalb des Mindesthaltbarkeitsdatums ;-). Und daraus gab es supersaftige, kernige Muffins, die sich super fürs Frühstück oder auch als Nachmittagssnack machen.

Bananenmuffins

Hier mein Rezept:

Bananenmuffins mit Apfel und Joghurt
Zutaten für ca. 12 Muffins

250 g Weizenvollkornmehl
150 g Weizenmehl
2 TL Backpulver
200 g zimmerwarme Butter
100 g Muscovado-Zucker (alternativ: brauner Zucker)
40 g brauner Zucker
1 TL Zimtpulver
2 Eier (Größe M)
3 vollreife Bananen (ca. 350 g – ohne Schale gewogen)
200 g Naturjoghurt
1 Apfel

Bananenmuffins

Zubereitung:

Zunächst sämtliches Mehl mit dem Backpulver mischen. Die Butter mit dem Zucker und dem Zimt schaumig schlagen.

Die Eier zu der Buttermischung zugeben und alles verrühren. Die Bananen schälen und mit einer Gabel in einem separaten Schälchen zerdrücken.

Die Ei-Buttermischung, die Bananen und den Joghurt nun zügig miteinander vermengen. Den Apfel von Kerngehäuse und Strunk befreien, in kleine Würfel schneiden und unter den Muffinteig heben.

Den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Muffinteig in Silikonförmchen füllen und die Muffins ca. 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Die fertig gebackenen Bananenmuffins kurz auskühlen lassen und dann aus den Förmchen nehmen.

Anmerkung: Ganz frisch (und noch lauwarm) schmecken mir die Bananen-Muffins am besten, sie sind aber auch nach einigen Tagen noch schön saftig.

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Bananenmuffins

4 Kommentare

  1. Bananen sind ein Problemobst ;-). Sind keine da, will jeder welche. Liegen welche im Obstkorb, hat keiner Lust drauf. Also – Bananenmuffins, Bananen-Buttermilch-Pfannkuchen, Marmelade mit Apfel, Banane und Espresso, Bananenbrot….uff…

    • Hihi… so geht das hier auch immer! Wie geil: Problemobst! Das ist sicher überhaupt erst der Grund, warum es so viele Bananenrezepte gibt! 😀

  2. Da kann ich mich Susanne nur anschließen – wie oft ich schon Bananen gekauft habe, weil die UNBEDINGT mit mussten und danach waren sie schrumpelig braun … Diese Muffins sehen übrigens fantastisch aus. Ein Grund mehr, dass ich kein Problem damit habe, Bananen liegen zu lassen 😉

    LG Jette

    • Hallo liebe Jette,
      vielen lieben Dank. Du hast dir auch ein cooles Thema einfallen lassen ;-).
      Liebe Grüße,
      Eva

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