Schwarze Lasagne mit Lachs, Babyspinat und Safran-Orangensauce

Lachslasagne habt ihr bestimmt alle schonmal gehört? Wenn es ohne Fleisch sein soll in der Lasagne, finde ich Lachs, Crème fraîche und Bechamelsauce sehr lecker.

Dieses Mal wollte ich es aber etwas lockerer und leichter. Vor einiger Zeit habe ich das erste Mal eine „offene“ Lasagne gegessen. „Offen“ heißt, dass die Lasagne nicht im Ofen in einer Form gratiniert, sondern locker-leicht auf dem Teller geschichtet wird! Die Kombination von Lachs und Spinat ist ja eigentlich auch ein Klassiker, aber ich habe der Lachslasagne mit ein paar kleinen Änderungen einen neuen Anstrich verpasst.

Das Herzstück dieser Lasagne sind die selbstgemachten Lasagneplatten (wobei es die gekauften aber definitiv auch tun) und die aromatische Sauce. Ich fand die Idee von schwarzen Lasagneplatten so witzig – und von der Sepia-Tinte mit der ich die Halloween-Ravioli gefärbt habe, war auch noch ein Päckchen im Kühlschrank… Wenn ihr die Lasagne-Platten nicht selbst macht, ist das Gericht nicht zeitaufwändig und knifflig 😉

Es war saugut – so gut, dass die Reste der Sauce tags darauf nochmal mit Pasta verschlungen wurden.

Schwarze Lachs-Lasagne

 

 

 

 

 

 

Schwarze Lachs-Lasagne mit Babyspinat und Safran-Orangensauce

Rezept für zwei Personen:

8 große Lasagneplatten
Falls ihr die Platten selbst herstellen wollt, ist hier das Rezept für den Nudelteig:
100 g Weizenmehl + etwas Mehl für die Arbeitsfläche
100 g Hartweizengrieß
2 Eier (Größe M)
1 EL Olivenöl
Prise Salz
2 g Sepiatinte

400 g frisches Lachsfilet ohne Haut
2 EL Olivenöl
150 g frischer Babyspinat
3 Schalotten
2 EL Butter
3 unbehandelte Orangen
0,2 g Safranfäden
200 ml Schlagsahne
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss
Schwarze Lachslasagne

 

 

 

 

 

 

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Nudelteig einen glatten Teig kneten, sodass das Mehl und auch die Sepiatinte gut miteinander verbunden sind. Der Teig sollte geschmeidig aber fest sein, sodass er sich leicht weiter verarbeiten lässt. Ich verarbeite den Teig in der Regel immer ohne Ruhezeit sofort weiter. Bei sehr vielen Pastaversuchen und diesem Rezept hat das bisher wunderbar funktioniert. Portionsweise den Teig mit einem Nudelholz vorwalzen und dann mit einer Nudelmaschine zu dünnen Platten auswalzen. Die Platten auf einem bemehlten Küchenbrett zwischenlagern und in die gewünschte Größe zurechtschneiden.

Den Ofen auf 75 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Das Lachsfilet waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Würfel auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen, mit dem Olivenöl beträufeln und ein wenig salzen.

Den Babyspinat putzen, gründlich waschen und trocken schleudern. Die Schalotten schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Von einer Orange die Schale mit einer Zitrusreibe abreiben und dann alle Orangen auspressen und den Saft auffangen. Die Safranfäden in einem kleinen Gläschen mit kochendem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen (so entfaltet sich Aroma und Farbe etwas besser).

Safran

 

 

 

 

 

 

Das Backblech mit den Lachsfilets für ca. 15 Minuten in den Ofen geben.

2/3 der Schalottenwürfel mit einem Eßlöffel Butter in einem Topf glasig anschwitzen und mit dem Saft der Orangen ablöschen. Den Orangensaft einmal aufkochen lassen. Anschließend den Saucenansatz durch ein Sieb geben, um die Schalottenwürfel abzuseihen und die passierte Sauce wieder zurück in den Topf. Dann die Sahne zugießen und den Safran beigeben. Alles nochmals aufkochen lassen und bei kleiner Flamme köcheln lassen. Die abgeriebene Orangenschale zugeben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die übrigen Schalottenwürfel in einem kleinen Topf mit einem Eßlöffel Butter in einem Topf anschwitzen, dann den Babyspinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas abgeriebener Muskatnuß abschmecken.

Nun in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Platten nacheinander im nur noch siedenden Wasser ca. 3-5 Minuten gar ziehen lassen und vorsichtig mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und abtropfen lassen.

Nun auf vorgewärmten Tellern den Spinat, die Lachswürfel, die Sauce und die Platten jeweils abwechselnd schichten. Pro Teller habe ich jedoch nicht zu hoch gestapelt und dann lieber ein neues Türmchen gebaut – das war stabiler und sah schöner aus.

Guten Appetit!

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