Schneemann-Cakepop

Schneegestöber? Fehlanzeige in der Pfalz bisher! Die paar Schneefussel zählen nicht…
Starnberger See
Bei unserem Trip in den Süden Deutschlands hatten wir allerdings zu unserer Freude jede Menge davon. Entweder man liebt oder hasst Schnee. Für mich ist Schnee (und natürlich Weihnachten) das Beste am ganzen Winter! Okay, als wir in einer sehr klug durchdachten Spontanaktion einem Stau auf der Autobahn über die Bundesstraße ausweichen wollten und schon die ganze Zeit die Umgebung einer permanent dauergeschüttelten Schneekugel glich, hätte man vorhersehen können, dass die Räumfahrzeuge die nun zu befahrende Straße nicht ganz so schnell schnee- und eisfrei bekommen konnten… Das ist der einzige Moment, wo ich nicht zu den anonymen Schneefans gehöre. Nicht, dass wir sowas erlebt hätten…

Starnberger See

Aber völlig wurscht: In München, in unserem Fall am Starnberger See, war echt wunderschönes winterwonderland angesagt… so mit richtig fetten Flocken, einer ordentlichen Schneedecke, die sich nicht schon beim ersten Drüberwatscheln in schmutzig-graubraunen Matsch verwandelt, und on top dann sogar noch ein paar Sonnenstrahlen zwischendurch, sodass das Ganze auch noch glitzert. Man kann ordentliche Schneeengel machen, Schneemänner bauen und so ne richtig anständige Schneeballschlacht veranstalten.
Eiszapfen

Okay, ihr merkt, ich lebe in Sachen Schnee mein Kind im Kinde aus… Dann nochmal für die Erwachsenen unter euch: Das schöne Winterwetter erlaubte einen angenehmen Spaziergang, sodass man das schneebedeckte Panorama genießen konnte.

Wie krieg ich jetzt die Kurve? Also: Clara von tastesheriff sucht bei #ichbacksmir nach Rezepten mit „Schneegestöber“ und ich hatte brutal Lust auf Cakepops. Geboren war die Idee, dass man die süßen Kuchenlollis doch auch bestimmt in Schneemannform machen kann?! Tja, man kann! Und sie waren so lecker, dass ich euch über die Haltbarkeit der kleinen Süßen nix sagen muss… Herr W. konnte das Fotoknipsen kaum abwarten 😉

Schneemann-Cakepops

Schneemann-Cakepops

Zutaten für 25-30 Cakepops:

Wichtig: (Ab)-Kühlzeiten beachten!

Für den Rührkuchen (26 cm Durchmesser):
250 g weiche Butter
175 g Zucker
4 Eier (Größe M)
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Limettenlikör
ggf. Butter zum Einfetten der Form

Für das Frosting:
75 g weiche Butter
75 g Puderzucker (gesiebt)
100 g Doppelrahmfrischkäse

Für die Verzierung:
25-30 Cakepopstiele (alternativ gekürzte Schaschlik-Holzspieße)
350 g weiße Schokolade
dunkle Schoko-Zuckerschrift aus der Tube
Mini-Zucker-Drops (bei mir: blau- und orangefarben)
Schneemann-Cakepop

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Die Butter und den Zucker mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Die Eier zufügen und weiterrühren. Sobald sich alles gut vermischt und etwas aufgeschlagen ist, das Mehl und das Backpulver einsieben (verhindert Klümpchenbildung). Den Likör zufügen und Mehl, Backpulver und Likör möglichst zügig unterheben.

Die Teigmasse in die gefettete Springform füllen und verteilen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen. Hier im letzten Drittel der Backzeit ein Auge auf den Kuchen werfen, da jeder Backofen etwas anders die Hitze abgibt. Die Stäbchenprobe machen, indem man mit einem Holzspieß in die Kuchenmitte sticht: Bleibt noch Teig/Krümel daran haften, ist der Kuchen noch nicht fertig gebacken. Ich habe den Kuchen im letzten Drittel der Backzeit mit etwas Alufolie abgedeckt.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Den Kuchen aus der Form lösen und etwaige zu dunkel oder zu feste Stellen minimal abschneiden. Nun den gesamten Kuchen fein in einer Schüssel zerkrümeln. Anschließend das Frosting vorbereiten: Die Butter mit dem Puderzucker gründlich vermengen und den Frischkäse zügig unterheben. Nun die Kuchenbrösel mit der Frostingmasse vermischen.

Aus dieser Masse mit den Händen dann jeweils gleich viele etwas kleinere und etwas größere Kugeln formen (die kleineren für den Kopf, die größeren für den Schneemannkörper), sodass sie glatt, fest und möglichst gleichmäßig sind. Die Kugeln müssen nun ca. 2 h in den Kühlschrank, sodass sie stabil genug sind.

Zur weiteren Verarbeitung ca. 50 g der weißen Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Die Cakepop-Kugeln aus dem Kühlschrank holen. Die Cakepopstiele jeweils nun erst in die geschmolzene Schokolade tauchen und dann direkt durch in eine größere Kugel bohren, dann nochmals in die Schokolade tauchen und dann nochmal durch eine kleine Kugel bohren. Die kleinere Kugel (= Schneemannkopf) jedoch nicht ganz durchbohren. Die Schokolade am Stiel macht das Ganze für den späteren Schokoladenüberzug stabiler und die Kugeln rutschen nicht so leicht von den Stielen.

Die aufgespießten Kugeln nun nochmals kaltstellen für ca. 1/2 h, sodass die Schokolade etwas anziehen kann.

Die übrige weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und nun die Schneemänner damit überziehen und sorgfältig abtropfen lassen. Zur Zwischenlagerung empfiehlt sich ein mit Alufolie überzogenes Stück Styropor oder eine Cakepop-Halterung. Wenn die Kuvertüre etwas angezogen hat, können die Schneemänner verziert werden. Mit der Zucker-/Schokoschrift warten bis die
Schneemänner ganz fest sind.

Die Schneemann-Cakepops im Kühlschrank lagern und zeitnah verzehren (wobei das wohl kein Problem sein wird ;-)).

Anmerkung:
Die Schneemann-Cakepops lassen sich toll vorbereiten: Ich habe den Kuchen schon am Tag zuvor gebacken, sodass er über Nacht auskühlen konnte. Am nächsten Tag habe ich dann die Cakepops fertig zubereitet.

ichbacksmir

Schneeengel

6 Kommentare

  1. Oh witzig, ich hab auch Schneemann-Cake-Pops gemacht! Zumindest einen – und der hat nicht mal ein Gesicht 😉
    Liebe Grüße,
    INa

  2. ja, Schneeengel kann man immer machen – wenn hald genügend Schnee da ist, tolle Bilder,
    bei uns ist er leider schon wieder fast ganz weg also grüner Grasengel wäre zZ möglich 🙂

    lg netzchen

    • Hi netzchen,

      wenn du da mal Erfahrungen gemacht hast, wie das mit den Grasengeln funktioniert: Sag Bescheid oder poste mal Bilder! Da bin ich nämlich noch unwissend *g* Vielen Dank 🙂
      LG Eva

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