Roséglühwein – und Glühwein kann doch Spaß machen!

Wer von euch trinkt tatsächlich noch Glühwein? Also wenn ich mich so in meinem Umfeld umhöre, fällt mir immer mehr auf, dass die meisten den Standard-Glühwein mit dem Billig-Rotwein, der leider doch häufig auf den Weihnachtsmärkten ausgeschenkt wird, gründlich satt haben.

Nachvollziehbar, wie ich finde! Oft ist es mir schon passiert, wenn ich auf einem Weihnachtsmarkt zu Gast war. Tja, als Ortsfremde konnte ich nur auf mein Glück vertrauen, ob der Glühwein was kann. Von zuckersüß bis schalem Geschmack war schon einiges dabei… Natürlich gab es auch schon sehr positive Glühwein-Erlebnisse 😉

Diese, nun sagen wir, schwankende Qualität ist aber für mich definitiv einer der Hauptgründe, warum der Glühweinkonsum stark rückläufig ist. Um diese Tendenzen nachhaltig zu stoppen und vielleicht auch ins Gegenteil zu verkehren, habe ich für euch ein leckeres Roséglühweinchen! 😉 Fruchtig frisch mit Zitrusnote – viel Spaß beim „Nachtrinken“!

Wichtig beim Glühweingenuss jeglicher Art: Nehmt keine Plörre 😉 Aus schlechtem Wein kann kein guter Glühwein werden. Egal ob rot, weiß oder rosé und auch die besten Gewürze können das Ganze dann nicht mehr retten!

Roséglühwein

Roséglühwein

Zutaten:

0,75 l trockenen Roséwein
1 unbehandelte rosa Grapefruit
2-3 große Zweige frischer Rosmarin
5-7 EL brauner Rohrohrzucker

Zubereitung:

Den Glühwein in einem Topf langsam erhitzen – nicht kochen! Die Rosmarinzweige gegebenenfalls zerteilen.

Die Schale von einer Hälfte der Grapefruit vorsichtig schälen und auspressen. Die Schale und den Grapefruitsaft zum Glühwein geben. Die andere Hälfte der Grapefruit in Scheiben schneiden und ebenfalls mit dem Rosmarin zum Glühwein geben.

Den Zucker nach und nach einrühren. Hier muss ganz nach Bedarf und Säure des jeweiligen Weines gesüßt werden. Lieber langsam die Zuckermenge steigern, sodass es dem persönlichen Geschmack entspricht.

Glühwein nun in vorgewärmten Tassen oder Gläsern ausschenken und mit Grapefruitschale und Rosmarin garniert servieren.

Anmerkung: Ich habe mich bei unserem Roséglühwein für einen trockenen Dornfelder (als Rosé ausgebaut) entschieden. Der Ruf der Sorte Dornfelder (als Rotwein gekeltert) wurde leider viele Jahre stark strapaziert, da die Nachfrage dieser Modesorte enorm gestiegen ist. Das sorgte leider dafür, dass auch viel nur mittelprächtiger Dornfelder zu haben war. Also Augen auf beim Dornfelderkauf (dieser Reim war unbeabsichtigt und trotzdem übel)!

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