Kürbis-Birnen-Bruschetta

Von unserer Kürbis-Ravioli-Sause war noch ein halber Hokkaido-Kürbis übrig – was damit tun, war die Frage?
Ich meine, sind wir realistisch, wenn man für zwei Personen kocht, dann braucht man in 99,9 % der Fälle ja wohl nie den ganzen Kürbis. Es sei denn es wird auf Vorrat gekocht 😉

Aber das bietet ja auch Vorteile: Einmal Kürbis kaufen und unterschiedliche Gerichte kochen können. Das bringt dann auch Abwechslung in die Sache. So habe ich unseren heißgeliebten Sommerklassiker – die italienische Tomaten-Bruschetta – herbstlich gepimpt. Und ich kann euch sagen: Diese Kürbis-Birnen-Bruschetta braucht sich nicht hinter der klassischen Bruschetta verstecken! Es war superlecker und es ist kein Krümel übrig geblieben. Zu den Bruschetta gab es einen kleinen Pflücksalat mit fruchtigem Mangodressing.

Das ist für mich definitiv ein Rezept gegen den Herbstblues und daher schicke ich es zum gleichnamigen Blogevent von Jule und Susi von den Kochmädchen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Kürbis-Birnen-Bruschetta

 

 

 

 

 

 

 

Kürbis-Birnen-Bruschetta und Pflücksalat mit Mangodressing

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht (okay, wir sind ganz gute Esser ;-))

Für die Bruschetta:
1/2 Hokkaido-Kürbis (ca. 900 g, unvorbereitet gewogen)
1 kleine, feste Birne
2 Schalotten
2 EL Butter zum Anbraten
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
3 EL Ziegenfrischkäse
3 EL Kürbiskerne
1 ganzes Baguette
etwas Olivenöl zum Bestreichen

Für den Salat:
100 g Pflücksalat
4 EL Olivenöl
1 EL Honig
2 EL Mangoessig
1/2 TL Salz

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Den Kürbis von den Kernen und dem Stielansatz befreien und in kleine Würfel schneiden. Die beiden Schalotten schälen und fein hacken. Die Birne ebenfalls schälen, Kerngehäuse und Stiel entfernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Salat putzen, waschen und trocken schleudern. Für das Dressing Olivenöl, Honig, Essig und Salz verrühren.
Das Baguette in fingerdicke Scheiben schneiden, mit etwas Olivenöl bestreichen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten.

In einer Pfanne die Butter erhitzen und die gehackten Schalotten glasig dünsten. Die Kürbiswürfel zufügen und so lange braten (ca. 10-15 Minuten je nachdem wie groß die Würfel sind), bis sie weich werden (jedoch aufpassen, dass sie nicht zu weich werden, sonst gibt es Püree). Nun die Birnenwürfel zugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ziegenfrischkäse unter die Würfel heben. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, anschließend grob hacken und beiseite stellen.

Die Baguettescheiben im Ofen ca. 10 Minuten rösten. Das Blech herausnehmen und nun mit einem Esslöffel die Kürbis-Birnen-Masse auf die Scheiben verteilen. Nun den Salat mit dem Dressing vermengen. Den Salat und die Scheiben auf Tellern anrichten und mit den Kürbiskernen bestreut servieren.
Am besten schmeckt es, wenn die Bruschetta noch lauwarm ist.

Anmerkung: Wie angedroht gibt es nun so ab und an eine kleine Weinempfehlung von mir. Ich halte sowas aber gern möglichst fachwortfrei, sodass möglichst alle Leser etwas davon haben 😉

Zu diesem Essen haben wir einen schönen, weißen Auxerrois (Anbaugebiet: Kirrweiler Mandelhöhe) aus 2014 getrunken, da wir zu den mild-herzhaften Bruschetta und dem Mangodressing und den Kürbiskernen einen nicht zu schwachen „Begleiter“ brauchten, der aber auch nicht zu säurebetont ist. Bei uns ist diese Weißweinsorte bis vor einigen Jahren kaum verbreitet gewesen und erst in letzter Zeit auf dem Vormarsch. Trotz abgefahrenem Namen mag ich diese Weinsorte sehr :-).

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4 Kommentare

  1. Liebe Eva,

    vielen lieben Dank für Deine Rezeptidee! Bei mir in der Küche liegt noch ein Kürbis. Den werde ich gleich mal für dieses Rezept nutzen. Die Variante mit Tomaten liebe ich. Und mit Kürbis stelle ich es mir genauso gut vor! Liebe Grüße! Susi

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