Irland: Kulinarischer Ausflug auf die grüne Insel – und warum Cider kein Apfelsaft ist!

Endlich komme ich dazu euch von unserem wunderbaren Trip nach Irland und Nordirland berichten!

Vor kurzem waren Herr W. und ich auf der grünen Insel und konnten unter anderem nachsehen, ob es dort wirklich vor Schafen wimmelt und natürlich auch, was es dort kulinarisch zu berichten gibt.

Giant's causeway in Irland

Wir hatten wirklich immer volles (!) Programm: Der Stand unseres Kilometerzählers (zu Fuß!), würde mich im Nachhinein brennend interessieren! Hier auf evchenkocht werde ich mich aber natürlich eher auf unsere kulinarischen Erlebnisse konzentrieren! Aber dieses Fleckchen Erde hat noch so viel mehr zu bieten. Das wird auf jeden Fall nicht das Letzte mal bleiben und wir werden sicher wieder nach Irland und Nordirland kommen.

Wir haben von Schottland mit der Fähre übergesetzt und haben unseren Irland-Trip in Belfast gestartet. Diese Stadt war direkt ein schöner Einstieg für uns! Belfast empfing uns auch mit wirklich schönem Wetter und so konnten wir nicht nur auf den Spuren von den Erbauern der Titanic, Sir Hans Sloane (Erfinder der Schokolade so wie wir sie heute kennen – zumindest laut Museum ;-)) und Lord Kelvin wandeln, sondern entdeckten auch einen richtig schönen Markt (überdacht, was sicherlich an überdurchschnittlich vielen Tagen sonst nicht unerheblich ist ;-)).

Belfast-Markt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der St. George’s Market wirkte außerhalb der Markthalle nicht sehr auffällig, aber die Leckereien, die wir dort probieren konnten, waren echt der Hammer!

St. George's market in Belfast

St. George's market in BelfastSt. George's market in BelfastAllein die vielen tollen süßen Gebäcke wie frischgebackene Himbeer- oder Blaubeerscones waren da schon fast 08/15! Es gab alle möglichen feinen Sachen wie spannende Fudges in leckeren Sorten wie Weiße-Schokolade-Cranberry, Dunkle-Schokolade-Orange oder der Allzeit-Dauerbrenner Salzkaramell, gigantische, noch lauwarme Apple-Pies, klitschig-schlotzige-super-schokoladige Brownies. Aber auch Burger in den leckersten Varianten oder für ein verspätetes Frühstück, war wirklich alles da was das Herz begehrt. Unter anderem, und glaubt mir, sich hier zu entscheiden, was man alles probieren will, war schon höchst schwierig, es sah alles fantastisch aus!

St. George's market in Belfast

St. George's market in BelfastDas Klischee, dass es nur in Deutschland tolles dunkles Brot gibt, hält sich ja hartnäckig, jedoch habe ich dort ein wahnsinnig fluffiges Guinness Bread gekostet… also wäre auch dieses Vorurteil widerlegt! Genau dieses Brot werde ich versuchen demnächst mal nachzubacken. Es war nämlich wirklich der Knaller!

St. George's market in BelfastSt. George's market in Belfast

Diesen schöne Markt in der East Bridge Street nicht weit entfernt von der City Hall haben wir sonntags besucht und ich kann ihn euch bei eurem Belfast-Besuch wirklich nur sehr empfehlen. Auch kleine Souvenirs und Handarbeiten kann man hier erstehen, wobei ich nur Augen für das Essen hatte ;-). BelfastEigentlich wollten wir auch noch so einen coolen Pub besuchen, aber der hätte leider erst später geöffnet und wir hatten noch so viel zu erkunden, dass wir nur einen kleinen Blick riskiert haben.

Belfast

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Irland gab es wirklich auch sonst sehr viel lecker Deftiges zu probieren: Vom obligatorischen Porridge morgens zum Frühstück über üppigst-herzhafte Frühstücke, die jedem Cholesterin-Phobiker den Schweiß auf die Stirn treiben würde!

In Dublin haben wir uns unter anderem dazu verleiten lassen eine angesagte Burgerlocation zu testen. Klar, man kann natürlich Burger überall auf der Welt essen, aber uns haben bei „Bobos Burger“ auf der Karte so viele schöne Burger-Kombinationen angelacht, da konnten wir nicht widerstehen.

Bobos Burger in Dublin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sehr schön durchdachte Konzept, leckere Kombinationen auf unterschiedlichsten Burgern, aber auch den Hang zur Region (ich sag nur: Irish Beef) und vor allem keine Verwendung von gefrorenem Fleisch, hat man definitiv auch geschmeckt. Schade, dass Dublin nicht so um die Ecke ist und man mal kurz vorbeifliegen kann, da man mich mit Zutaten wie smoked applewood cheese, old Dubliner cheddar cheese, Piri-Piri-Hühnchen-Filet, smoky chipotle-pepper-sauce oder apple relish doch locken kann. Und hättet ihr an einem Laden vorbeigehen können, der einen Burger namens „Humpty Dumpty“ auf der Karte hat (auf dem Bild u.a. zu sehen ;-)).

Eis in Dublin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch einen echt heißen Tipp, vor allem im Sommer, haben wir auch getestet. Stellt euch Eissorten wie lavenderflower, caramelised brown bread, blissful butterscotch, gin, caramel honeycomb und irish coffee vor! Murphys ice cream in DublinNotgedrungen haben wir uns bei Murphys ice cream maximal durchprobiert – es war richtig lecker cremig und einfach gut! Und da wir unfassbare 26 Grad und Sonnenschein hatten, war es wirklich keine Schwierigkeit. Besonders toll fand ich die Sorte Irish Coffee mit Whisky, wobei ich sonst nicht so auf diesen Alkohol stehe, war das in dem Eis einfach klasse.

DublinLong hall - DublinDublin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben jeder Menge klassischem Sightseeing haben wir uns aber auf dem Weg zur Stärkung zwischen Christ Church Cathedral und St. Patrick’s Cathedral am nächsten Tag auch einen kleinen Kalorienstopp bei „Queen of Tarts“ eingelegt. Auch sehr lohnenswert und vor allem eine richtig tolle Auswahl den Zuckerspeicher sinnvoll aufzufüllen ;-). Da wir immer noch mit hitverdächtigem Wetter gesegnet waren, haben wir uns aber im Garten bei St. Patrick’s niedergelassen und dort Chocolate Pecan Tart und Pear Chocolate Tarte vernichtet.“Queen of Tarts“ gibts sogar zweimal in der Stadt und wir waren echt begeistert. Dublin

St. Patrick's Cathedral in Dublin

Natürlich steht in jedem Dublin-Reiseführer, dass man sich zumindest einmal durch das bunte Viertel Temple Bar treiben lassen sollte. Aber nicht nur an Unterhaltung (tolle Livemusik!) in und um die Pubs gibts viel zu sehen…
Ich war bei der Bestellung der Getränke im Inneren eines Pubs sehr fasziniert wie viele Zapfhähne aneinandergereiht werden können. Auch wenn ich sicher keine Biertrinkerin in diesem Leben werde: Nicht nur Guinness lässt sich hier in sehr angenehmer Atmosphäre genießen, auch das ebenfalls lokale Murphy’s (genau wie Guinness auch ein stout) ist nicht von schlechten Eltern. Wobei ich als Mädchen doch gestehen muss: Für mich war eher die tolle Cider-Auswahl prima! Frisch gezapft habe ich unter anderem orchard thieves cider getestet – mein absoluter Favorit! Wobei ich während meiner Bestellung von einem anderen Pubbesucher (mit nicht irrelevantem Guinness-Pegel) dezent darauf hingewiesen wurde, dass ich doch wohl hoffentlich nicht diesen „Apfelsaft“ bestelle ;-). Nur zur Anmerkung am Rande: Dieser „Saft“, der zwar äußerst spritzig daherkommt und wirklich gefährlich süffig ist, hat ganz nebenbei trotzdem so um die 8% Alkoholgehalt… aber gut, wenn das schon als Apfelsaft durchgeht ;-)!

Also falls ihr demnächst mal ins schöne Irland fahrt, habt ihr jetzt auf jeden Fall noch ein paar leckere Vorschläge, was ihr so testen solltet!

2 Kommentare

  1. Pingback: Irische Weidelandrinder-Rouladen in Guinness-Sauce und Kartoffel-Rote-Bete-Türmchen – evchen kocht

  2. Pingback: Evchen und fast eine bucket list für 2017 – evchen kocht

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