Indisches Rindercurry

Es gibt Menschen, die mögen Reis und andere, die mögen ihn nicht. Was an sich ja auch nicht weiter schlimm ist, wenn man ihn nicht mag. Ich persönlich esse Reis sehr gern. Sei es weißer Basmati- oder Duftreis, roter und schwarzer Reis, Risottoreis, Milchreis und der Klebreis beim Sushi. Unzählige Verwendungsarten sprechen da schon für sich.

Was macht frau also, wenn man(n) nicht so der Reisfan (bis auf Risotto) ist?

Genau, man kombiniere den Reis einfach mit Fleisch, mache es schön würzig und scharf und zack – wird der Reis eben als vorhanden und ganz und gar nicht mehr als störend akzeptiert 😉 Dieses Rindercurry ist mein neuer Favorit: Saftige Rinderstreifen und würzige Sauce mit tollen Aromen!

Schon beim Brutzeln in der Pfanne kommt Mumbai-Stimmung auf: Es riecht so verdammt lecker! Selten im Leben habe ich so häufig abschmecken „müssen“ oder einfach noch mit ein bisschen Baguette die Sauce vorgetestet. Die Belohnung für die Gewürzeschlacht: Ein Curry zum Reinlegen! Gerade für die mittlerweile winterlichen Temperaturen ein Gericht, das mit reichlich Ingwer und Chili wärmt und einfach richtig gut tut.

Wer sich noch nicht an die indische Küche gewagt hat, ist hier gut aufgehoben. Keine abgefahrene Zubereitung, sondern lediglich ein gut sortierter Gewürzschrank oder ein kleiner Besuch im Asialaden sind nötig. Und wenn beim Nachkochen euer Nachbar klingelt und fragt was ihr so treibt, dann habt ihr alles richtig gemacht ;-)!

Indisches Rindercurry

Zutaten für zwei Personen als Hauptgericht:

2 mittelgroße, rote Zwiebeln
2 frische Knoblauchzehen
20 g Ingwer (ungeschält gewogen)
400 g Rinderfilet
2 EL Garam Masala
2 EL mildes Madras-Currypulver
1 EL brauner Rohrohrzucker
1 EL zerstoßene Koriandersamen
1-3 bird eye Chilischoten (je nach Schärfewunsch)
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
100 g Tomatenmark
400 ml Dosentomaten (gehackt)
300 g frischer Blattspinat
2 EL Naturjoghurt
3 EL Sesamöl
3 EL gehackte, frische Petersilie
Pfeffer aus der Mühle
Salz
250 g Basmatireis
1 EL Kurkumapulver
Rindercurry

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein reiben oder fein hacken. Das Rindfleisch, falls noch notwendig, parieren und in schmale Streifen schneiden. Den Spinat waschen, trocken schleudern und putzen.

2 EL Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen und darin die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer anbraten. Nach einigen Minuten die Rindfleischstreifen zugeben und scharf anbraten. Garam Masala, Currypulver, Zucker, Koriandersamen, Chilischoten und Kreuzkümmel zugeben und kurz mitbraten.

Indisches Rindercurry

Das Tomatenmark und die Dosentomaten zum Fleisch geben und ein paar Minuten bei kleiner Flamme schmoren lassen. Nicht zu lange und zu heiß schmoren lassen, sonst bekommt das Rind eine gummiartige Konsistenz. Nur kurz köcheln und alles bleibt zart.
Indisches Rindercurry
Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Das Kurkumapulver einstreuen und den Reis im leicht köchelnden Wasser kochen lassen ca. 10 Minuten kochen bis er gar ist. Anschließend das überschüssige Kochwasser abschütten. Den geputzten Spinat in einer separaten Pfanne mit einem Esslöffel Sesamöl kurz anbraten und zusammenfallen lassen. Mit Salz würzen und den Joghurt einrühren.

Das Rindercurry mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Chilischoten entfernen. Die gehackte Petersilie sowie den Spinat zum Rindercurry geben und vorsichtig unterheben.

Nun das Curry mit dem Reis auf Tellern servieren.

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