Geschmorte Rinderstreifen mit selbstgemachten Rosmarin-Schupfnudeln

Heute gibts bei mir mal wieder ein Essen von dem ich früher dachte, dass es bestimmt eine FURCHTBARE Arbeit macht und habe sie daher fertig gekauft: Schupfnudeln! Asche auf mein Haupt, aber es schien mir alternativlos… Ich gestehe!

Ich weiß: Jede gestandene Hausfrau hat das im Standardrepertoire, aber ich hatte das bisher irgendwie noch nicht auf dem Schirm. Und dabei sind Schupfnudeln so unglaublich gut!

Herr W. und ich haben uns für eine etwas entspanntere Rezeptvariante entschieden – sozusagen mal wieder learning by doing ;-). Wir haben die „Röllchen“ geformt und direkt goldbraun gebraten (die meisten Rezepte sehen ein vorheriges kochen vor…) Die Schupfnudeln waren überraschenderweise ziemlich fix gerollt und deutlich schneller verspeist ;-).

Zarte Rinderstreifen mit einem fein-würzigen Sößchen gehörten natürlich dringend dazu! Direkt nach der Zubereitung dieses leckeren Essens kam auch noch die Sonne heraus, sodass wir erfreulicherweise sogar draußen auf dem Balkon essen konnten. Ein Essen zum Reinlegen! Das machen wir auf jeden Fall bald wieder!

Geschmorte Rinderstreifen mit selbstgemachten Rosmarin-Schupfnudeln

Geschmorte Rinderstreifen mit selbstgemachten Rosmarin-Schupfnudeln

Zutaten für zwei bis drei Personen als Hauptgericht:

Für die Rinderstreifen:
500 g Rindfleisch aus der Keule
5 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 TL geräuchertes Paprikapulver
400 ml trockenen Rotwein
300 ml Rinderfond
Salz und Pfeffer
2 EL Olivenöl

Für die Schupfnudeln:
500 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 Ei (Größe M)
100 g Kartoffelmehl (evtl. noch etwas mehr – je nach Teigkonsistenz)
1 großer Zweig frischer Rosmarin
Pfeffer aus der Mühle
Salz
2-3 EL Butter zum Anbraten

Zubereitung:

Das Rindfleisch parieren und evtl. Fett- und Muskelstränge wegschneiden. Das Rindfleisch quer zur Faser in schmale Streifen schneiden (ca. 1-2 cm dick). Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Rinderstreifen zugeben und von allen Seiten scharf anbraten. Schalotten- und Knoblauchwürfel zugeben und glasig dünsten. Tomatenmark zugeben und mitbraten. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen und mit Wein und Fonds ablöschen.

Den Topf mit den Rinderstreifen abdecken, zwei Stunden auf niedriger Flamme köcheln lassen, sodass das Fleisch schön mürbe wird.

Derweil die Kartoffeln mit Schale in kochendem Salzwasser wie Pellkartoffeln abkochen. Die gekochten Kartoffeln pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Etwas auskühlen lassen und mit dem Ei und dem Kartoffelmehl vermengen. Je nach Kartoffelsorte ist auch die Quellfähigkeit unterschiedlich daher sollte man einfach nach und nach das Kartoffelmehl zugeben und unterkneten bis die Konsistenz fest, aber nicht zu trocken ist. Ist der Teig zu feucht, einfach noch etwas Kartoffelmehl zugeben.

Die Rosmarinnadeln vom Zweig zupfen und so fein wie möglich hacken. Die gehackten Rosmarinnadeln zum Kartoffelteig geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer großen Pfanne Butter schmelzen. Aus dem Kartoffelteig mit leicht befeuchteten Händen kleine Schupfnudeln rollen. Portionsweise in der Butter von allen Seiten anbraten bis sie goldbraun sind.

Die Schupfnudeln mit den Rinderstreifen auf Tellern anrichten und genießen!

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