Florentiner-Ringe – absoluter Hit auf dem Plätzchenteller!

Florentiner-Ringe

Jedes Jahr werden im großen Familienclan um die Weihnachtszeit Unmengen Plätzchen gebacken und verzehrt. Und jedes Jahr behaupten meine Mama und meine Oma unisono: Dieses Jahr backen wir (jeweils) maximal zwei Sorten. Höchstens.

Bis sich dann alle Familienmitglieder durchgewünscht haben, artet das natürlich (ihr könnts euch schon denken) trotzdem aus! Wir alle sind dann immer froh, weil es einige Klassiker gibt – ohne die würde Weihnachten einfach ausfallen…

Und manchmal graben die beiden auch Rezepte aus, die sie schon ewig nicht mehr gebacken haben – daher kommt auch das heutige Rezept. Sie behaupten, dass es die Florentiner-Ringe schon als ich Kind war auf dem Plätzchenteller gegeben hätte.

DARAN hätte ich mich erinnert. Die Dinger waren letzte Weihnachten schneller weg als ich gucken konnte! Aber Mama hatte dann doch Mitleid und nochmal nachgebacken. Letztes Jahr habe ich es leider in der Saison nicht mehr geschafft, sie euch hier zu zeigen. Da sie aber ratzifatzi wieder auf die Must-have-Liste bei den Plätzchen für dieses Jahr gewandert sind, wirds höchste Zeit euch sie hier auch zu zeigen!

Florentiner-Ringe

Die Dinger sind einfach süchtigmachend gut! Also, ab an die Öfen!

Florentiner-Ringe

Florentiner-Ringe

Für den Grund-Buttermürbeteig:
(ergibt ca. 400 g Teig, es wird nur ein Teil des Teiges benötigt – der Rest kann anderweitig verwendet oder eingefroren werden):
120 g Butter
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote
2 Eigelbe
70 g Zucker
180 g Mehl
1 EL Vollmilch

Zutaten für etwa 32 Florentiner-Ringe:
Für den Teig:
300 g Buttermürbeteig (siehe Grundrezept oben)
10 g Kakaopulver
1 verquirltes Ei

Für die Florentinerfüllung:
35 g Butter
60 g Zucker
40 ml flüssige Sahne
25 g Bienenhonig
25 g gestiftelte Mandeln
60 g gehobelte Mandeln

Florentiner-Ringe

Zubereitung:
Zunächst aus den Zutaten für den Buttermürbeteig einen glatten Teig kneten. Das Kakaopulver unter den Buttermürbeteig kneten und etwa 7 mm dick ausrollen. Ringe mit einem Außendurchmesser von 4,5 cm und einem Innendurchmesser von 2,5 cm ausstechen (d.h. kreisförmige Plätzchen mit einem Durchmesser von 4,5 cm ausstechen und dann mittig ein Loch von 2,5 cm ausstechen).

Den Ofen auf 190 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit dem verquirlten Ei bestreichen. In eine kleine Kasserolle Butter, Zucker, flüssige Sahne und Honig geben und aufkochen. Die gestiftelten und gehobelten Mandeln mit dem gehackten Zitronat unterziehen, leicht rösten, bis sich die Masse vom Topf löst.

Die Florentinermasse mit einem nassen Teelöffel in die Mitte der Ringe verteilen. Bei 190 ° C im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) 7 bis 8 Minuten backen. Die Florentiner-Ringe auskühlen lassen. Die Florentiner-Ringe in Blechdosen aufbewahren.

Anmerkung: Die Florentiner-Ringe sind (logischerweise) recht klebrig (vor allem, wenn sie länger an der Luft sind). Um sie leichter aufbewahren und dann entnehmen zu können, empfiehlt sich, dass man in der Blechdose immer eine Lage Backpapier zwischen jede Schicht Plätzchen legt.

Tipp: Ins Originalrezept, das in meiner Familie kursiert, gehört Zitronat. Mag ich aber gar nicht. Und schmeckt mir also besser ohne ;-)!

Merken

Merken

Merken

3 Kommentare

  1. diese Version der Florentiner mit dem Mürbteig als Untergrund finde ich ganz besonders interessant und gefällt mir besser als das Original! Danke für das schöne Rezept, ich nehme es mir gleich mit!!

      • Es sollen Ringe ausgestochen werden, die dann mit der Florentinermasse zu füllen sind (d.h. kreisförmige Plätzchen mit einem Durchmesser von 4,5 cm ausstechen und dann mittig ein Loch von 2,5 cm ausstechen). Es wird nichts zusammengesetzt.

        Ich habe das Rezept entsprechend aktualisiert.

        Danke, dass du so aufmerksam warst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.