Blood orange curd – Aufstrich delüks

Curd – das ist der hübsche Bruder der Marmelade aus Großbritannien. Traditionell eigentlich als lemon curd bekannt, gibt es ihn heute bei mir mit Blutorange. Ich wollte gerne einen schmackofatz-Brotaufstrich, der auch noch putzig rosa ist: Manege auf für blood orange curd! Gesehen, dass das nicht nur mit Zitronen funktioniert, hab ich bei der lieben Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Tolle Idee, dachte ich und bis ich wieder (im Sommer/Herbst) zum Marmeladekochen komme, kann ich mich bis dahin ja so austoben 😉

Also wenn ihr für euer Frühstück 2.0 noch eine ultimative Geheimwaffe hervorzaubern wollt: Dieser Aufstrich aus Blutorangen ist definitiv geeignet! Cremig-zart und so gut, dass man fast kein Brötchen mehr braucht! Wer löffelt heute noch Schokocreme eines bestimmten Herstellers, wenn man doch den zartrosa Traum haben kann?!

Aber mit blood orange curd lassen sich noch ganz andere Schweinereien anstellen! Die leckere Creme kann man in Cupcakes oder Kuchen füllen. Man kann sie auf Tartelettes und Törtchen streichen, als Basis für ein leckeres Eis nutzen oder ein anderes Dessert damit verfeinern! Ihr merkt: Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Man muss nur genug Curd zubereiten 😉

Was ich mit blood orange curd gezaubert habe (außer pur genascht), werde ich euch in den nächsten Tagen hier natürlich verraten! Aber erstmal zeige ich euch hier meine Version:

blood orange curd

Zutaten für ca. 200 ml:

150 ml frischer Blutorangensaft (frisch gepresst, wenn möglich – alternativ Direktsaft)
2 TL Speisestärke
3 sehr frische Eigelbe (Größe M)
80 g Zucker
100 g Butter
blood orange curd
Zubereitung:

Sämtliche Zutaten (außer der Speisestärke) bei sehr geringer Hitze (ihr wisst es ja, sonst gibts zitrussiges Rührei ;-)) zusammen so lange rühren (das waren bei mir locker 20-25 Minuten) bis eine schaumige Creme entsteht. Nach der Hälfte der Zeit habe ich ca. einen Esslöffel der Masse abgenommen und die Speisestärke angerührt und mit in den Topf gegeben, sodass die Curd glatter wird und bindet. Anschließend die Creme direkt in sterile Gläser füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Der Aufstrich ist aufgrund der frischen Zutaten gekühlt ein paar Tage im Kühlschrank haltbar und sollte zügig verbraucht werden.

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  1. Pingback: Dark chocolate blood orange meringue pies – DAS Dessert für euer Herzblatt mit minimalem Kitsch – evchen kocht

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